IRONMAN 70.3 Rügen

70.3 Rügen

Dieses Jahr im September 2014 war es nun soweit. Erstmals fand auf Rügen der IRONMAN 70.3 statt. Die Vorfreude unter den Sportbegeisterten war groß und die Inselbewohner gespannt.

Leider spielte das Wetter nicht hundertprozentig mit, aber dafür können bekanntlich weder der Veranstalter noch die Verantwortlichen Vorort etwas. Spaß gemacht hat es den meisten Sportlern trotzdem. Und nicht nur die Sportler waren von der Kulisse und dem Event auf Rügen begeistert, sondern auch viele Gäste und Einheimische. Leider gab es auch Unverständnis über einige notwendige Umleitungen, Absperrmaßnahmen und unzureichende Ausschilderungen.

Man kann es leider nicht allen recht machen, anerkennen sollte man jedoch, dass diese Chance, so ein Event auszutragen, einmalig ist.

Ich als Rüganer, liebe meine Insel und als ehemaliger Leistungssportler im Radsport, stehe ich solchen Events positiv gegenüber. Sie bringen Leben und Leute auf die Insel, wecken Interesse bei Menschen, die Rügen vielleicht nur von der Landkarte her kennen.

Die Mehrheit der Menschen in den jeweiligen Orten wie Binz, Putbus oder Bergen waren durchaus begeistert. Es gab trotz der Witterungsbedingungen viele Freiwillige Helfer, unter denen auch viele Feriengäste, was mich persönlich besonders freute.

Unter den Teilnehmern war auch ein Freund von mir, gemeinsam besuchten wir vor Jahren das Sportgymnasium in Schwerin. Die Rede ist von Dennis Kruse. Der werdende Vater aus Schwerin belegte im Gesamtergebnis den 26. und in seiner Altersklasse sogar den 2. Platz. Gleichzeitig war er der schnellste Amateur aus Mecklenburg-Vorpommern. Somit sicherte er sich einen weiteren Startplatz für einen weiteren Event. Mit dem 2. Platz qualifizierte er sich für die 70.3 WM in Österreich 2015.

Dennis Kruse 1

„Trotz des Wetters, sorgten alle Menschen für richtig gute Stimmung. Jeder wurde an der Ziellinie bejubelt und angefeuert wie ein Gewinner, das war schon etwas Besonderes“.

 

Gewonnen hat der Rostocker Triathlet Michael Raelert, der sich somit gegen namhafte Weltklasse-Triathleten durchsetzen konnte. Der mehrfache Welt- und Europameister gewann am Sonntag nach fünf Kilometer Laufen, 90,1 Kilometer Radfahren und 21,1 Kilometer Laufen in 3:53:10 Stunden vor dem Limburger Matthias Knossalla (3:56:26) und dem Niederländer Edo van der Meer (3:57:31).

70.3 Binz

Bei den Frauen setzte sich die Niederländerin Yvonne van Vlerken in einem spannendem Finale in 4:20:20 Stunden mit nur sieben Sekunden Vorsprung vor Laura Philipp aus Schwäbisch Gmünd durch. Dritte wurde die Dänin Maja Nielsen (4:24:33).

Auch für die Kinder wurde gesorgt, denn sie sind laut Veranstalter die Stars von morgen. Bereits am Vortag waren die kleinen Athleten im Alter zwischen 6-14 Jahren gefragt.

Auch wenn das Schwimmen, aufgrund des zu starken Wellengangs und schwieriger Strömungsverhältnisse der Ostsee ausfallen musste, war es insgesamt eine gelungene Premiere und zugleich Abschluss der Triathlon-Serie in Deutschland. Jetzt ruft der IRONMAN auf Hawaii.  Am 13. September 2015 folgt der nächste IRONMAN 70.3 Rügen. Ich hoffe, dass im nächsten Jahr das Wetter besser mitspielt und sich noch mehr Menschen für Sportevents auf Rügen begeistern können.

Weitere Informationen erhaltet Ihr auf:

http://www.ironman.com/de-de/triathlon/events/emea/ironman-70-3/ruegen.aspx#axzz3FXI0gkdU

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